CPU Auslastung

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Die Aufzeichnung von einem Video belastet den Prozessor des PCs sehr stark. Folgendes muss in Echtzeit geschehen:

  • Decodierung und Aufbau einen Bildes im Player
  • Abgreifen der Informationen aus dem Arbeitsspeicher des PCs
  • Skalieren (rendern) der angezeigten Auflösung auf das spätere Ausgabeformat
  • Wandlung der Capture-Daten in MPEG2 bei SD Aufnahmen bzw. MPEG4 (H.264) bei HD Aufnahmen
  • Speichern der Daten auf die Festplatte

Bei 50 Bilder pro Sekunde bleiben dem PC für diese Arbeiten nur 20ms Zeit, bevor das nächste Bild da ist. Die Aufnahme wird deshalb überwacht:
Werden mehrere Bilder in Folge nicht korrekt erfasst, erscheint dieser Hinweis:

Leiste 2 Browser Last.jpg

Führen Sie schrittweise diese Veränderungen durch, um das Lastproblem zu lösen:
(für mehr Hintergrundwissen Zeile anklicken...)

Beenden Sie alle Programme, die nichts mit der Aufnahme zu tun haben

Vermeiden Sie bei einer laufenden Aufzeichnung parallel mit dem PC zu arbeiten. Bereits das starten eines Programms kann Windows veranlassen kurzzeitig Leistung abzuziehen. Beenden Sie alle Programme die zu dem Aufzeichnungsprozess nicht gebraucht werden. Achten Sie auch auf zeitgesteuerte Aktionen, wie z.B. Windows- oder Virenscanner Updates. Bedenken Sie: Auch nur eine kurzzeitig höhere Last kann Ihre Aufnahmen verderben.
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Verwenden eines Players, der Videos in der GPU aufbereitet

Die CPU wird von DVR-Capture stark belastet. Aus dem Grund sollte die Wiedergabe in die GPU (Prozessor der Grafikkarte) verlagert werden. So können Sie testen, ob Ihr Player die GPU verwendet: Starten Sie den Task-Manager und achten auf die CPU Belastung. Steigt diese bei Start der Wiedergabe des Videos an, so belastet der Player die CPU. Bei GPU Nutzung bleibt sie nahezu unverändert. Folgender kostenloser Player wurde von uns mit sehr guten Eigenschaften getestet: (Link zur Website... )
321.jpg
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Aktivieren des 2-Pass-Aufzeichnungs-Modus

DVR-Capture 2 hat einen MEPG2 und MPEG4 Endoder. MPEG4 ist bedingt durch den moderneren Encoder platzsparender, aber wegen der hohen Komprimierung sehr CPU belastend. Im 2-Pass-Modus wird eine HD Aufnahme zunächst als MPEG2 Stream aufgezeichnet und im zweiten zeitunkritischen Durchlauf in MPEG4 (H.264) gewandelt. Die Verarbeitungszeit ist somit länger, spart aber während der eigentlichen Aufnahme erheblich CPU Leistung.
2-Pass-Modus aktiveren...
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Aufnahmebereich nicht größer als die Originalauflösung einstellen

Moderne Monitore haben oft eine sehr hohe Auflösung (z.B. 1920x1200 Pixel). Bei Monitorsystemen mit noch höherer Auflösung sollte man ganz auf den Vollbild-Aufzeichnungsmodus verzichten. Viele Videos im Internet habe eine geringere Auflösung (SD 720x576 oder 720x480)(HD 1280x720 oder 1920x1080), als der Monitor. Ein Video mit kleiner Auflösung auf die Vollbildauflösung "aufzublasen", bringt eher ein schlechteres Bild.
Grund: Ist die physikalische Auflösung des Monitors und die Bildpunkte im Filmes nicht in einem ganzzahligen Verhältnis, müssen Inhalte auf verschiedene Zeilen verteilt (interpoliert)werden. Beispiel: 2 Punkte im Video müssen auf 3 Pixel am Monitor aufgeteilt werden. Folge: Das Bild wird unscharf.
Die beste Bildqualität erreicht man, wenn die Fensterfläche exakt die gleiche Auflösung hat, wie das Videos.
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Monitorauflösung ist zu hoch (Capture Error: TwoPassSizeHighSize)

Nicht selten hat ein moderner Monitor die Auflösung 1920x1600 Pixel und hat somit eine höhere Auflösung als Full HD. Im 2-Pass Modus wird im ersten Durchlauf in MPEG2 aufgezeichnet. Der MEPG2 Encoder lässt nur Auflösungen bist 1920x1080 Pixel zu. Sollte Sie eine höhere Bildschirmauflösung verwenden, so müssen Sie einen dieser Punkte durchführen: - Reduzieren Sie die Auflösung des PCs auf 1920x1080 Pixel - Schalten Sie den 2-Pass-Modus ab. Der H.264 Endoder ist für höhere Auflösungen geeignet. - Verzichten Sie auf den 1:1 Modus. Hier wird versucht den gesamten Monitor zu erfassen, was bei Videos keinen Sinn macht, das diese immer 16:9 oder 4:3 sind und ohnehin im Vollbild schwarze Ränder haben, sofern der Monitor eine höhere Auflösung als das Video hat. Es macht auch kaum Sinn ein Bild mit 1920x1600 (oder mehr) im Vollbild aufzuzeichnen.
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Verwenden Sie bei Internet Inhalten statt dem Vollbild- den Web-Video-Aufnahme-Modus

Der Web-Video-Aufnahmemodus von DVR-Capture 2 erlaubt die Aufnahmefläche auf die Größe des späteren Videos einzustellen. Das Video wird so vergrößert, dass es diese Fläche exakt ausfüllt. Diese Größenanpassung übernimmt die Grafikkarte und belastet nicht den Capture-Prozess. DVR-Capture braucht nur die Daten aus der Fensterfläche auslesen. Das Anpassen (Rendern) an die gewünschte Auflösung entfällt. Das fest eingestellte Fenster, kann zwar nicht minimiert, aber bei Bedarf aus dem sichtbaren Bereich des Monitor geschoben werden.
So verwenden Sie den Web-Video-Modus...
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Verwenden Sie statt dem Vollbild- den Anwendungs-Aufnahme-Modus

Möchten Sie Videos aufzeichnen die eine kleinerer Auflösung als der Monitor haben und nicht im Browser dargestellt werden können, sollten Sie den Anwendungs-Modus verwenden. Bei vielen Playern kann man dazu die native Auflösung des Videos einstellen. Achten Sie im Player auf Menüpunkte wie z.B. "Original" oder "100%". Da wie beim Browser-Modus nun die Grafikkarte das Video in der richtigen Größe bringt, muss DVR-Capture nur die Daten aus der Fensterfläche auslesen. Das Anpassen an die gewünschte Auflösung (Rendern) entfällt.
So verwenden Sie den Anwendungs-Modus...
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Reduzieren der Abtastrate

Die wenigsten Videos im Internet sind mit 50 Vollbildern, sondern werden in der interlaced Technik angeboten (Halbbildverfahren). Das Bild setzt sich aus 50 Halbbildern zusammen, bei denen zuerst alle geraden und danach alle ungeraden Zeilen übertragen werden. Das Gesamtbild setzt sich somit aus zwei aufeinander folgenden Bildern zusammen. TV Sendungen in Full HD in 1080i50 haben folglich nur 25 echte Vollbilder. Die ÖR-Sender (ARD, ZDF) strahlen mit 720p50 aus. Das sind 50 Vollbilder, aber mit geringerer Auflösung. Original Kinofilme auf BluRay sind nur in 1080p24. Bitte beachten Sie dies bei den gewählten fps-Vorgaben (Frame per Sekunde). Die Vorgabe 25fps, satt 50 fps, bringt in den wenigsten Fällen einen Nachteil, gibt dem PC aber die doppelte Zeit, für die Verarbeitung von Bild zu Bild.
Abtastrate einstellen...
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Reduzieren der Ausgabequalität

Sie haben in 3 Qualitätsstufen (Niedrig, Mittel, Hoch) zur Verfügung. Wählen Sie diese Stufen in Abhängigkeit des Originals. Es macht keinen Sinn eine alte Videokassette am PC mit "Hoch" zu capturen, denn es bringt kein besseres Bild, nur mehr Daten. Der Encoder-Prozess ist bei mehr Daten auch aufwendiger und belastet den PC stärker.
Ausgabequalität einstellen...
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Reduzieren der Ausgabe-Auflösung

Sollte die Auflösung des Originals bekannt sein, so sollte man seine Aufnahme in der gleichen Auflösung aufzeichnen. Reicht dazu aber die CPU Leistung nicht aus, bleibt nur die Reduzierung auf die nächst kleiner Auflösung. Dies bringt folgende Entlastung:

  • 1080 auf 720 Ca.30% weniger CPU Last
  • 720 auf 576 Ca.20% weniger CPU Last

(Bei gleicher Qualitätsstufe und Wiederholfrequenz)
Einstellung der Ausgabe-Auflösung...
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Reduzieren der Fläche des Aufnahmebereichs

Die Menge der Daten ist direkt proportional der Bildpunkte in der Aufzeichnungsfläche. Dabei spielt aber die Auflösung des Monitors eine erhebliche Rolle. Lassen Sie sich von der Fenstergroße nicht irritieren: Es gibt Laptops mit 15 Zoll die einen höhere Auflösung haben als ein älterer 19 Zoll Monitor. Welche Auflösung der Monitor kann, können Sie über die Eigenschaften erfahren:

  • Rechtsklick auf den freien Bereich des Desktop
  • Kontext-Menü: Bildschirmauflösung
  • Auflösung

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